Jod-Wundsalbe ROBUGEN

  • Wird als Antiseptikum bei geschädigter Haut, als Brand- und Wundsalbe angewendet. Decubitus (Druckgeschwür) Ulcus cruris (Unterschenkelgeschwür)
  • Bei infizierten und superinfizierten Hauterkrankungen.
  • Enthält PVP Jod 10 %.
  • NICHT rezeptpflichtig (aber GKV verschreibungsfähig - Festbetrag).
  • Durch das kleine 15 g Format ist Jod-Wundsalbe stets griffbereit und daher vorteilhaft für unterwegs.

 

Jod-Wundsalbe ROBUGEN. Wirkstoff: Povidon-Jod.

Zusammensetzung: 1 g Salbe enthält 100 mg Povidon-Jod mit einem mittleren Molekulargewicht von Povidon von etwa 40000 und einem Gehalt von 10 % verfügbarem Jod. Sonst. Bestandteile: Macrogol 400, Macrogol 4000, Gereinigtes Wasser.

Anwendungsgebiete: Antiseptikum (keimtötendes Mittel) zur Anwendung auf Haut und Wunden. Jod-Wundsalbe ROBUGEN wird angewendet zur wiederholten, zeitlich begrenzten Anwendung als Antiseptikum bei oberflächlich geschädigter Haut, z.B. Decubitus (Druckgeschwür), Ulcus cruris (Unterschenkelgeschwür), oberflächlichen Wunden und Verbrennungen, infizierter und superinfizierter Hauterkrankungen.

Gegenanzeigen: Nicht anwenden wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Jod oder einen der sonstigen Bestandteile von Jod-Wundsalbe ROBUGEN sind, wenn Sie an einer Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) oder einer anderen bestehenden (manifesten)
Schilddrüsenerkrankung leiden, wenn Sie an der sehr seltenen chronischen Hautentzündung Dermatitis herpetiformis Duhring erkrankt sind, wenn bei Ihnen eine Strahlentherapie der Schilddrüse mit Jod (Radiojodtherapie) geplant oder durchgeführt worden ist (bis zum Abschluss der Behandlung).

Schwangerschaft und Stillzeit: Während der Schwangerschaft und Stillzeit nur auf ausdrückliche Anweisung des Arztes und äußerst beschränkt anwenden. In diesem Fall ist eine Kontrolle der Schilddrüsenfunktion beim Kind erforderlich. Die zufällige Aufnahme von Jod-Wundsalbe ROBUGEN durch den Säugling mit dem Mund an der Brust der stillenden Mutter muss unbedingt vermieden werden.

Nebenwirkungen: Sehr selten Fälle von Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, z.B. kontaktallergische Reaktionen vom Spättyp, die sich in Form von Jucken, Rötung, Bläschen o.ä. äußern können. Sehr selten wurde über eine Beteiligung anderer Organe berichtet.
Eine nennenswerte Jodaufnahme kann bei längerfristiger Anwendung von Jod-Wundsalbe ROBUGEN auf ausgedehnten Wund- und Verbrennungsflächen erfolgen. Sehr selten können Patienten mit Schilddrüsenerkrankungen in der Vorgeschichte eine Schilddrüsenüberfunktion (jodinduzierte Hyperthyreose), zum Teil mit Symptomen wie z. B. Pulsbeschleunigung oder innere Unruhe, entwickeln. Nach Anwendung größerer Mengen von Povidon-Jod-haltigen Arzneimitteln (z. B. bei der Verbrennungsbehandlung) ist das Auftreten von (zusätzlichen) Elektrolyt- und Serumosmolaritäts-Störungen, einer Beeinträchtigung der Nierenfunktion sowie Übersäuerung des Blutes (metabolische Azidose) beschrieben worden.


Handelsform: Tube 15 g (PZN 10320912) Apothekenpflichtig